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10 Tipps vom Experten zum Thema Darmkrebsvorsorge

Ohne Angst zur Darmspiegelung

Unsicherheit beim Thema Darmkrebsvorsorge? Moderne Abführmittel und Weiterentwicklungen bei der Technik der Endoskopie haben das alte Bild der schmerzhaften und unangenehmen Darmspiegelung überholt. Das bestätigt Prof. Dr. T. Rösch, Klinikdirektor der Interdisziplinären Endoskopie der Uniklinik Hamburg-Eppendorf. Er gibt Patienten 10 Tipps, wie sich die Dickdarmspiegelung zur Darmkrebsvorsorge möglichst angenehm gestalten lässt und wie man sich am besten darauf vorbereiten kann.

1. Wer sollte zur Vorsorge-Spiegelung gehen?
Zur Risikogruppe der Darmkrebspatienten gehören vor allem Patienten mit einer chronischen Darmkrankheit und Personen bei denen Darmkrebs in der Familie vorkommt (vor allem wenn erstgradige Verwandte betroffen sind). Da bei Männern und Frauen ab 55 das Risiko steigt, sollte ab diesem Alter alle 10 Jahre eine Spiegelung zur Darmkrebsvorsorge durchgeführt werden. Werden Polypen gefunden und abgetragen (bei 20-25% aller Personen), so sind kürzere Nachuntersuchungs-Intervalle nötig.

2. Zu welchem Gastroenterologen?
Sich eine Empfehlung vom Hausarzt oder aus dem Bekanntenkreis zu holen, ist eine gute Möglichkeit, um nicht ganz im Dunkeln zu tappen. In Deutschland gibt es strenge Qualitätsrichtlinien für Ärzte, die Vorsorge-Spiegelungen durchführen. Ein sympathischer Gastroenterologe, mit dem schon andere gute Erfahrungen gesammelt haben, nimmt zusätzlich die Angst und gibt Sicherheit.

3. Wie sollte man sich auf das Gespräch mit dem Gastroenterologen vorbereiten?
Der Gastroenterologe wird erfragen, ob es bekannte Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Wirkstoffen gibt und welche Medikamente regelmäßig eingenommen werden. Damit der Patient nichts vergisst, kann er sich bereits im Vorfeld zu Hause Notizen machen und ggf. auch die Dosierung aufschreiben. Zudem sollte man schon einmal darüber nachdenken, ob man die Darmspiegelung unter einer Schlafspritze bzw. leichten Narkose durchführen möchte. Ein weiterer Punkt im Aufklärungsgespräch ist die Darmreinigung im Vorfeld der Untersuchung. Dazu wird vom Gastroenterologen eine Darmspüllösung verschrieben. Hierzu können sich Patienten vorab im Internet informieren oder bei Bekannten erfragen, welche Erfahrungen sie mit den unterschiedlichen Mitteln gemacht haben. Ein sauberer Darm ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Spiegelung.

4. Was gibt es vor der Darmspiegelung zu beachten?
Generell informiert der Arzt über die Vorgehensweise bei der Einnahme des Darmreinigungsmittels. Wichtig ist, sich genau an die Anleitung zu halten und vor allem viel zu trinken. Manche Abführflüssigkeiten bedingen eine über mehrere Tage einzuhaltende Diät. Dies ist bei sogenannten Spüllösungen mit Polyethelyenglykol (PEG) nicht nötig. Hier sollte allerdings am Tag der Vorbereitung ab dem Nachmittag nichts mehr gegessen werden. Bei der 2-Liter-PEG-Lösung (MOVIPREP®) muss zu der Reinigungslösung zusätzlich noch ein Liter klare Flüssigkeit getrunken werden.

5. Welche Vorbereitungen kann man zu Hause treffen?
Informationen kann man sich von zu Hause aus dem Internet, z.B. unter www.moviprep.de holen. Außerdem sollte man sich am Abend vor der Darmspiegelung nichts vornehmen, sondern lieber früh ins Bett gehen, um fit für die Untersuchung zu sein. Um das Abführen am Vorabend und am Morgen der Untersuchung möglichst angenehm zu gestalten, kann man feuchtes Toilettenpapier und Lesestoff bereit legen.

6. Um wie viel Uhr sollte die Spiegelung stattfinden?
Darmspiegelungen finden meist vormittags statt. Wer einen langen Anfahrtsweg zur Praxis hat, sollte sich keinen zu frühen Termin geben lassen, um die zweite Darmspülung in Ruhe zu Hause durchzuführen. Für das Trinken der Lösung und das Abführen sollte man jeweils ca. drei Stunden einplanen.

7. Ist eine Krankschreibung notwendig?
Es wird empfohlen, sich für den Tag der Darmspiegelung krankschreiben zu lassen. Vor allem wenn die Untersuchung mit einem Beruhigungs- oder Schlafmittel vorgenommen wird, kann man anschließend noch etwas benommen sein und darf keine Maschinen bedienen.

8. Gibt es etwas zu beachten, wenn der Eingriff unter Narkose stattfindet?
Nach der Narkose darf man kein Auto fahren. Daher sollte man sich am besten von einer Vertrauensperson begleiten lassen, die einen nach der Untersuchung sicher nach Hause bringt.

9. Was hilft bei Angst vor dem Eingriff?
Auch in diesem Fall ist es am besten, wenn eine Person zu dem Arzttermin mitkommt, die den Patienten beruhigen und unterstützen kann. Bei Angst vor eventuellen Schmerzen während der Darmspiegelung ist eine leichte Narkose empfehlenswert. Der Arzt sollte von den Ängsten in Kenntnis gesetzt werden.

10. Was darf am Tag der Darmspiegelung nicht fehlen?
Die Krankenkarte und ggf. eine Überweisung sollten mitgebracht werden. Über weitere Dokumente informiert der Arzt. Um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen, kann man sich etwas zu Trinken und zu Essen für nach dem Termin bzw. die Rückfahrt mitnehmen.

Weitere Informationen zum Thema Darmkrebsvorsorge erhalten Patienten unter www.lebensblicke.de und www.gastro-liga.de.

* wir empfehlen zusätzlich die Einnahme mindestens eines weiteren Liters frei gewählter, klarer Flüssigkeit

MOVIPREP®/MOVIPREP® Orange, Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen

Zusammensetzung: Beutel A enthält: Macrogol 3350 100 g, Natriumsulfat 7,5 g, Natriumchlorid 2,691 g, Kaliumchlorid 1,015 g; Beutel B enthält: Ascorbinsäure 4,7 g, Natriumascorbat 5,9 g. Hilfsstoffe MOVIPREP®: Aspartam, Acesulfam-Kalium, Zitronenaroma. Hilfsstoffe MOVIPREP® Orange: Aspartam, Acesulfam-Kalium, Orangenaroma.

Anwendungsgebiete: Zur Darmvorbereitung vor klinischen Maßnahmen, die einen sauberen Darm erfordern, z.B. endoskopische oder radiologische Untersuchungen des Darms.

Gegenanzeigen: Gastrointestinale Obstruktion oder Perforation, Störungen der Magenentleerung, Ileus, Phenylketonurie, Glukose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel, Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder die sonstigen Bestandteile, toxisches Megakolon als Komplikation schwerer entzündlicher Darmerkrankungen. MOVIPREP®/MOVIPREP® Orange darf nicht bei bewusstlosen Patienten angewendet werden.

Nebenwirkungen: Sehr häufig: Abdominalschmerz, Übelkeit, abdominale Aufblähung, Analreizungen, Unwohlsein. Häufig: Schlafstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Erbrechen, Dyspepsie, Rigor, Durst, Hunger. Gelegentlich: Dysphagie, Leberfunktionstests anormal, Unbehagen. Nicht bekannt: Anaphylaxie, Krampfanfälle im Rahmen einer ausgeprägten Hyponatriämie, vorübergehender Anstieg des Blutdrucks, Flatulenz, Brechreiz, Pruritus, Urticaria, Hautausschlag, Elektrolytverschiebungen einschließlich Bikarbonatkon-zentration im Blut vermindert, Hyper- und Hypocalciämie, Phosphatkonzentration im Blut vermindert, Hypokaliämie und Hyponatriämie (die beiden letztgenannten Störungen tre-ten häufiger bei Patienten auf, die gleichzeitig Medikamente einnehmen, die einen Einfluss auf die Niere haben, wie z.B. ACE-Inhibitoren und Diuretika) sowie Änderungen der Chloridkonzentration im Blut.

Handelsformen: Eine Anwendung besteht aus 2 Btl. A und 2 Btl. B. Packungsgrößen von 1 (N 1), 10, 40, 80, 160 und 320 Packungen einer einzelnen Anwendung. Klinikpackung mit 40 einzelnen Anwendungen. Apothekenpflichtig.
Stand 07/2012


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